
Unternehmensnetzwerke steigern das Marktwissen um rund ein Drittel, das Technologiewissen um fast die Hälfte und den Erfolg von Innovationen um gut ein Fünftel. Dies sind die ersten Ergebnisse einer Studie der German Graduate School of Management & Law gGmbH (GGS) Heilbronn zu Unternehmensnetzwerken und Innovationen. Prof. Dr. Heinz-Theo-Wagner stellte diese beim dritten Strategietreffen der Weltmarktführer aus der Region Heilbronn-Franken am 20. Mai in der Jagstmühle in Mulfingen-Heimhausen vor.
Das Strategietreffen der Weltmarktführer ist eine Initiative der Commerzbank AG, der GGS und der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF). Es findet zweimal im Jahr statt, jeweils im Frühjahr und Herbst. Rund 100 Firmengründer, Geschäftsführer, Marketingleiter und Führungskräfte von über 40 Unternehmen sowie Vertreter von Hochschulen und Journalisten aus ganz Deutschland beschäftigten sich diesmal mit dem Schwerpunktthema „Erfolgsfaktor Innovation“.
Für WHF-Geschäftsführer Steffen Schoch ist die erneut gestiegene Resonanz auf die Veranstaltungsreihe ein Zeichen für das gut funktionierende Netzwerk der Weltmarktführer in der Region. „Selbst direkte Konkurrenten auf dem Weltmarkt reichen sich im Netzwerk die Hand und profitieren voneinander durch den Austausch untereinander“, sagt Steffen Schoch.

Gespräche sind der Bodensatz für unterneherischen Erfolg und profitablen Innovationen. Dies wird durch die Studie von Prof. Wagner bestätigt. Innovationen ergeben sich nach Prof. Wagner über Interaktionen und die Integration der dabei gewonnenen Informationen. Voraussetzungen dafür sind intensive Netzwerkaktivitäten nach innen wie auch nach außen sowie eine hohe Aufnahmefähigkeit, um neues Wissen zu bewerten, mit Vorhandenem zu kombinieren und in innovative Lösungen zu überführen. „Wird ein Unternehmensnetzwerk kombiniert mit ausreichendem eigenen Aufnahmevermögen, dann steigt der Nutzen aus Netzwerken für den Innovationserfolg drastisch, nämlich um bis zu 70 Prozent“, sagt Prof. Wagner. Ein wechselseitiger Informationsaustausch führt zu einem Zuwachs an Wissen. Der daraus entstehende Mehrwert führt wiederum zu weiteren Beiträgen und setzt damit eine „positive Spirale innerhalb von Netzwerken in Gang“, erklärt Prof. Wagner. Um Innovationserfolge zu erzielen, müssen Unternehmen strategisch vorgehen und sich auch mit unorthodoxen Fragen befassen wie „Mit wem gehe ich Mittagessen?“ , „Zu welchen Gemeinschaften oder Netzwerken gehöre ich?“ oder „Wen muss ich anzapfen, um bestimmte Informationen zu bekommen?“
Jürgen Jaworski, Geschäftsführer der 3M Deutschland GmbH, gab beim Strategietreffen Einblick über die Innovationskultur des amerikanischen Konzerns. 3M macht über 40 Prozent seiner Jahresumsätze mit Produkten, die nicht älter als fünf Jahre sind. 75 Prozent aller Innovationen werden kundenspezifisch entwickelt. Grundlage für den Unternehmenserfolg sind innovationsfördernde Systeme und Entwicklungsprogramme. Die Mitarbeiter sind zu Innovationen verpflichtet. Für 15 Prozent ihrer Arbeitszeit sind sie für innovative Entwicklungen freigestellt. Innovative Leistungen werden vielfältige anerkannt. Motivierend wirken dabei Erfolgsbeteiligungssysteme und Aktiensonderkonditionen. Im März dieses Jahres wurde 3M zum wiederholten Mal zum besten Arbeitgeber in Deutschland gekürt und zum viertbesten in Europa. Ein systematisches Ideenmanagement mit globaler Ideendatenbank sichert das im Konzern erarbeitete Wissen. Am Beispiel von 1964 eingeführten Projektionslinsen für Tageslichtprojektoren demonstrierte Jürgen Jaworski die Evolution von Innovation. Aus dem neuen Produkt entwickelte sich bis heute ein ganzes Spektrum von Anwendungen, von Linsen für Mini-Projektoren über Licht leitende Folien, Beleuchtungssysteme und Schleifmittel bis hin zu Befestigungssystemen und Datenspeichern.
Jörn Werner, Vorsitzender des Vorstandes der Berner AG in Künzelsau, präsentierte das Konzept „Experten aus Leidenschaft“. Im Rahmen einer neuen Unternehmensstrategie, die vom jetzigen Vorstand auf den Weg gebracht wurde, haben sich wesentliche Prozesse, Umsetzungen und auch die Führungskultur verändert. Strategische Ziele, Maßnahmen, Unternehmensleitbild sowie das Erscheinungsbild wurden neu definiert und die Mitarbeiter von Beginn an auf die Strategie eingeschworen. Der massive, nachhaltige Veränderungsprozess wurde mit einer innovativen Kommunikation nach innen wie auch nach außen sehr erfolgreich vermittelt. Keine Models, sondern die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt der Werbekampagnen und schaffen ein hohes Maß an Authentizität, die bei den Kunden sehr gut angekommen ist. In der Krise hat sich Berner sehr gut behauptet und ist mit einem leichten Minus von 3,6 Prozent fast stabil geblieben.

Prof. Dr. Bernd Venohr vom Institut für Management an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin hob die Bedeutung von Innovationen für Weltmarktführer hervor. Nach seinen Untersuchungen investieren mittelständisch geprägte Weltmarktführer fast doppelt so viel in Aufwendungen für Forschung und Entwicklung als die forschungsstärksten Unternehmen der Welt. Die Innovationsstärke des Mittelstandes wird nach von Prof. Venohr massiv unterschätzt. Innovation, so Venohr, gehört bei mittelständischen Weltmarktführern zur Grundhaltung. Als Erfolgsfsaktor wird er durch eine überragende Kundennähe in besonderer Weise getrieben.
Rund um das Strategietreffen der Weltmarktführer hat die WHF erstmals eine dreitägige Medienreise organisiert. 12 Vertreter bundesdeutscher Medien hatten dabei die Gelegenheit, die Weltmarktführer Wittenstein, Wirthwein, Kriwan, Bürkert und ebm-papst kennen zu lernen . „Die Journalisten zeigten sich sehr interessiert an der Technologieführerschaft der Unternehmen. Überrascht und positiv beeindruckt waren sie vor allem von der innovativen Leistungsstärke, der menschlichen Führungskultur und der hohen Motivation und Kreativität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Steffen Schoch.
Erster Deutscher Kongress der Weltmarktführer
Das nächste Strategietreffen der Weltmarktführer findet im Herbst dieses Jahres statt. In enger Zusammenarbeit mit dem Süddeutschen Verlag organisiert die WHF den ersten Deutschen Kongress der Weltmarktführer vom 24. bis 26. Januar 2011 in Schwäbisch Hall.
Weitere Informationen
Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH, Weipertstr. 8-10, 74076 Heilbronn, Telefon: 07131-7669-860, Fax: 07131-7669-869, E-Mail: info@heilbronn-franken.com, Internet: www.heilbronn-franken.com
DownLoads
Begrüßung Steffen Schoch
Geschäftsführer Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF), Heilbronn
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Vortrag Steffen Schoch
Geschäftsführter Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF), Heilbronn
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Einführung Professor Dr. Bernd Venohr
Weltmarktführer - Welche Rolle spielen Innovationen?
Institut für Management an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
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Vortrag Professor Dr. Heinz-Theo Wagner
Professor für Management und Innovation an der
German Graduate School of Management & Law, Heilbronn
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Vortrag Jürgen Jaworski
Geschäftsführer 3M Deutschland GmbH
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Vortrag Jörn Werner,
Vorsitzender des Vorstandes der Berner AG, Künzelsau
Wie ein Familienunternehmen mit Innovationskraft aktiv die Zukunft gestaltet
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Einladung / Programm
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Teilnehmerliste
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BilderGalerien
Zur Bildergalerie Weltmarktführertreffen
Zur Bildergalerie Medienreise und Weltmarktführertreffen
MedienResonanz
Von wegen hinterste Provinz
Südwest Presse
Autor: Sabine Franz | 21.05.2010
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"Wir sind ja schon Weltmeister!"
Südwest Presse
Autor: Andreas Harthan | 22.5.2010
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WÜRTH, BERNER UND EBM-PAPST
Kleine Weltmarktführer mit Milliarden-Umsatz
Handelsblatt | 22.5.2010
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Ausblick auf den 1. Deutschen Kongress der Weltmarktführer
vom 24. bis 26. Januar 2011
Top-Manager treffen sich in Schwäbisch Hall
Südwest Presse
Autor: Rainer Grill | 22.05.2010
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MedienInfos zur MedienReise

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF)
Gesellschaft für Standortmarketing,
regionale Wirtschaftsförderung
und Tourismus
Weipertstraße 8-10
74076 Heilbronn
Ansprechpartner
Steffen Schoch
Tel. +49-7131-7669-860
Fax +49-7131-7669-869
Mail s.schoch@heilbronn-franken.com
Web www.heilbronn-franken.com
Netzwerke und Innovation waren Themen beim dritten Strategietreffen der Weltmarktführer (.doc)
Portrait Heilbronn-Franken - Region der Weltmarktführer (.doc)
Internet-Portal heilbronn-franken.com
Akademiker-Jobbörse der Region Heilbronn-Franken: regiojobs24.de
WITTENSTEIN AG

WITTENSTEIN AG
Walter-Wittenstein -Straße 1
97999 Igersheim
Ansprechpartnerin
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Leiterin Presse
Tel. +49-7931-493-10399
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Mail sabine.maier@wittenstein.de
Web www.wittenstein.de
WIRTHWEIN AG

WIRTHWEIN AG
Walter-Wirthwein-Str. 2-10
97993 Creglingen
Vorstand: Udo Wirthwein (Vorsitzender)
Dr. Hannspeter Neubert
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Walter Jaeger
Ansprechpartnerin
Daniela Pfeuffer M.A.
Marketingreferentin
Tel. +49 7933 702-390
Fax +49 7933 702-910
Mail Daniela.Pfeuffer@Wirthwein.de
Kompaktversion der Präsentation, die anlässlich der Medienreise erstellt wurde (.pdf)
Ausbildungsmagazin (.pdf)
Flyer zu Produkten, Kompetenzen und Standorten (.pdf)
Bild der Unternehmenszentrale in Creglingen:
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KRIWAN

Kriwan Industrie-Elektronik GmbH
Allmand 11
74670 Forchtenberg
Ansprechpartnerin
Sabine Stosch
Director Corporate Marketing
Tel.+49-7947-822-18
Fax +49-7947-7122
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Allgemeine Infos Global leader, local expert (.pdf)
Produkte / Kompetenzen Hoch spezialisiert und nah am Kunden (.pdf)
Unternehmen Präsentation (.ppt)
Bürkert Fluid Control Systems

Bürkert Fluid Control Systems
Bürkert Werke GmbH
Christian Bürkert Straße 13-17
74653 Ingelfingen
Ansprechpartnerin
Katharina Morsch
Corporate Communications
Tel. +49 79 40 / 10 - 91 176
Fax +49 79 40 / 10 - 91 178
Mail katharina.morsch@burkert.com
Web www.burkert.com
Unternehmen Präsentation
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ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG
Bachmühle 2
74673 Mulfingen
Ansprechpartner
Hauke Hannig
Pressesprecher
Assistent des Vorsitzenden der Geschäftsführung
Tel. +49-7938-81-7105
Fax +49-7938-81-97105
Mail hauke.hannig@de.ebm-papst.com
Web www.ebmpapst.com
Archiv
So war das 6. Weltmarktführertreffen am 17.11.2011
So war das 5. Weltmarktführertreffen am 19.5.2011
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Übersicht Strategietreffen der Weltmarktführer